Tipp Nummer 1: Den Google-Hotelfinder verstehen

Bei Google gab es radikale Änderungen bei den Suchergebnissen: So hat der Google-Hotelfinder die Einträge von Google Maps ersetzt! Des Weiteren zieren nun Fotos die Hotelfinder-Ergebnisse, sodass jenes Feature noch auffälliger geworden ist. Der Google-Hotelfinder präsentiert ausgewählte Hotels, wobei Preisinformationen, Bewertungen und Bilder dargestellt werden. Neu ist zudem, dass die Hotels alle mit Vorschaubildern präsentiert werden. Das sorgt für mehr Aufmerksamkeit und in weiterer Folge mehr Klicks. Eine Änderung, die vor allem Hoteliers unter Druck setzt, die nun daran arbeiten, bei den relevanten Suchbegriffen vorzukommen. Derzeit testet der Suchmaschinen-Gigant noch die weitere Entwicklung des hauseigenen Hotelfinders.

Die neuen Darstellungen und Positionierungen sorgen dafür, dass vor allem jene Hotels, die bei den relevanten Suchergebnissen vorkommen, mit erhöhten Klicks rechnen können. Problematisch wird es für all jene, die erst in den weiteren Ergebnissen zum Vorschein kommen. Wer sein Hotel in den Vordergrund rücken will, muss daher beim Google-Hotelfinder aktiv werden und darauf achten, vor allem ein aktives und vollständiges Profil bei Google+ zu haben – hieraus zieht sich Google die Daten für die Suchergebnisse.

Tipp Nummer 2: SEA, SEO und Social Media nutzen

Die Suchmaschinenwerbung (SEA) zählt zu den wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, die im Online-Marketing für Locations und Hotels zur Verfügung stehen. Vor geraumer Zeit änderte Google die AdWords-Kampagnen-Darstellungen; ob dabei die Klickpreise für eine geringe Anzahl die Position steigt oder nicht, kann jedoch noch nicht gesagt werden. Jedoch gilt, dass nur richtig eingesetzte Suchmaschinenwerbung dazu führt, dass das Hotel neue Kunden gewinnt. Dabei besteht die Herausforderung darin, dass neue Besucher auf die Homepage des Hotels geführt werden, sodass sie Informationen über das Hotel und die Buchungsmöglichkeiten erhalten.

Zu beachten ist, dass eine Suchmaschinenkampagne definitiv kein Selbstläufer ist. Auch wenn derartige Kampagnen relativ schnell eingerichtet sind, sorgt nur eine professionelle Betreuung für Erfolg. Wer zielgruppengerechte Ansprachen verfasst und somit die Bekanntheit des Hotels steigert, wird sich über steigende Klicks und mehr Besucher freuen können.

Beim Thema SEO gilt: Wie auch bei Immobilien zählt die Lage. Nur dann, wenn eine gute Position im sogenannten organischen Ranking (also die Suchergebnisse, die keine Anzeigen sind) erzielt wird, kann man sich auch über neue Kunden freuen. Wer sich im Ranking verbessern möchte, muss nicht nur Geld in die Hand nehmen, sondern auch Geduld beweisen – SEO ist ein langwieriger Prozess und Rankings verbessern sich nicht über Nacht. Dabei unterteilt man SEO in zwei Disziplinen:

  • Die OnPage-Optimierung: jene beinhaltet die Überprüfung aller Inhalte, sorgt für eine gezielte Optimierung der Seite hinsichtlich wichtiger Keywords und berücksichtigt zudem alle technischen Aspekte, welche die Homepage liefert.
  • Die OffPage-Optimierung: Unter OffPage-Optimierung versteht man, welche und wie viele Seiten auf die eigene Homepage verlinken. Je stärker die Seiten sind, desto relevanter wird die eigene Seite von Google wahrgenommen und entsprechend höher geranked.

Auch Social Media wird immer wichtiger und dient als Kommunikationsmittel mit dem Gast. Social Media wird immer mehr als Kundenbindungsinstrument gesehen; nur dann, wenn das Hotel das Verhalten des Gasts erleben kann, wird er ein guter Gastgeber sein können. Zudem können sich potentielle Kunden einen schnellen Überblick über Fotos oder Videos verschaffen, Bewertungen studieren und mitunter direkt in den Kontakt mit den Hotelbetreibern treten und ihre Fragen stellen.

Wichtig ist, dass man SEA, SEO und Social Media als eine ganzheitliche Strategie sieht, um seine Kundenbasis weiter auszubauen.

Tipp Nummer 3: Kosten kontrollieren

Am Ende ist natürlich alles eine Kostenfrage. Wichtig ist, dass im Vorfeld die Kosten für die Werbung berechnet werden, wobei hier nach geraumer Zeit die Einnahmen – die durch die Werbung entstanden sind – zusammengezählt und sodann gegenübergestellt werden. Auch wenn der eigene Internetauftritt, SEO oder auch Social Media-Werbung Geld kosten, bringen sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sofern eine professionelle Betreuung erfolgt. Zu Beginn können die anfallenden Kosten zwar noch abschrecken, wobei nach wenigen Monaten – bei richtiger Handhabung – relativ schnell klar wird, dass jene definitiv eingenommen und somit ein Gewinn erwirtschaftet werden kann.